Interpretation:
Die Abschreibungsquote gibt an, welchen Teil die bilanziellen Abschreibungen auf das Anlagevermögen an den gesamten Aufwendungen ausmachen. Da es sich bei bilanziellen Abschreibungen um weitestgehend fixe Aufwendungen handelt, kann die Kommune sie kaum abbauen. Eine Abschreibungsquote von 20% gibt folglich einen Hinweis darauf, dass mindestens 20% der gesamten ordentlichen Aufwendungen der Gebietskörperschaft nur geringfügig kurzfristig beeinflussbar sind.
Hierbei ist zu beachten, dass eine geringe Abschreibungsquote auch bedeuten kann, dass das öffentliche Vermögen bereits größtenteils abgeschrieben ist und das „alte“ Anlagevermögen nicht durch neue Anlagen ersetzt wurde. Entsprechend kann es sein, dass eine niedrige Abschreibungsquote einen Hinweis darauf gibt, dass das öffentliche Vermögen überaltert ist.
Richtwert
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Formel
nAbschreibungen × 100 : UmsatzFür die Beurteilung der Ertragskraft ist diese Kennzahl wichtig, da zwischen Abschreibungen und Gewinn eine Wechselwirkung besteht. „Verdiente Abschreibungen“, als Erlösbestandteil vereinnahmt, sind ein wichtiger Faktor der Selbstfinanzierung. Sie stellen Aufwand, aber keine Ausgabe dar und können weitere Investitionen finanzieren. Werden hingegen die Abschreibungen nicht „verdient“, ist die Ertragslage kritisch zu sehen.nn
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